Das Forum Heimat in der SVP freut sich über den ersten klaren Schritt zur Rückkehr der SVP zu den Werten ihrer Gründungsväter und in die politische Tradition ihres großen Sohnes, Altlandeshauptmann und Parteiobmann Silvius Magnago. Die allgemeine Aufbruchsstimmung im Land, und jene der denkwürdigen SVP-Ortsobmännerklausur, ist auf die Parteileitung nun übergeschwappt. Verantwortungsbewusst um Land und SVP hat die Parteileitung, allen voran Parteiobmann Elmar Pichler Rolle, mit breiter Mehrheit beschlossen, dass man der neuen rechten Regierung in Rom keinen Vertrauensvorschuss gewähren kann.
Es stand an, die Parteilinie vorzugeben, welche die SVP-Parlamentarier in Rom in der heiklen Vertrauensfrage zum rechten Regierungsblock zu fahren haben. Entweder aus opportunistischen und verhandlungstechnischen Gründen sich neutral zu verhalten, oder wirklich wieder blockfrei zu werden. Die Antwort konnte aufgrund der schlechten Erfahrungen mit der Autonomiepolitik der letzten Berlusconi-Regierung nur ein klares „NEIN, kein voreiliges Vertrauen!“ sein. Jetzt liegt es an Berlusconi, Fini, Frattini, Biancofiore & Co zu beweisen, ob hinter ihren Annäherungsversuchen ehrliche Absichten stehen und sie den Ausbau der schwer erkämpften Südtiroler Autonomie nicht behindern oder gar bekämpfen.
Ein klares „NEIN“ zu einer rechten Regierung, welche erklärte Faschisten in ihren Reihen führt, ist auch ein klares Zeichen auf das Wahldebakel der Parlamentswahlen. Die Parteileitung hat die „Watsch“ verstanden und erste Taten gesetzt: „Es geht wirklich um Südtirol, um gesellschaftliche Solidarität und Ausgewogenheit, und nicht um die Interessen von Einzelnen!“ Hurra, die SVP lebt!