SVP-Obmann Elmar Pichler Rolle: "Die guten Zahlen sind das Ergebnis der Arbeit der Südtirolerinnen und Südtiroler sowie einer soliden und nachhaltigen Politik"
SVP-Obmann zu Wirtschaftslage in Südtirol
"Wir sollen gar nichts schön reden, aber angesichts der Realität auch keine Krise herbei reden." Dies erklärt SVP-Obmann Elmar Pichler Rolle. Anlass für diese Feststellung bietet das jüngste Barometer des Wirtschaftsforschungsinstitutes (WIFO).
Laut Handelskammer war "2007 für Südtirol sogar ein überdurchschnittlich gutes Wirtschaftsjahr." Das Wirtschaftswachstum lag in Südtirol bei 2,3 Prozent, also einen halben Prozentpunkt über jenem Italiens und fast gleichauf mit jenem Deutschlands. Einige Details: Südtirols Exportwirtschaft boomte (+ 9,5%), die Nächtigungszahlen stiegen um 3,4 Prozent, Äpfel, Wein und Milch konnten wieder ausgesprochen gute Markpreise erzielen, die Zahl der unselbstständig Beschäftigten erhöhte sich um 3,4 Prozent.
Laut aktuellem Ausblick des Wirtschaftsforschungsinstitutes ist für 2008 eine wirtschaftliche Verlangsamung zu erwarten. Laut Umfrage sind die Konsumenten in Südtirol allerdings deutlich zuversichtlicher als auf staatlicher und europäischer Ebene. Für die Südtiroler Konjunktur bedeutet dies eine größtenteils stabile Entwicklung. Die Südtiroler Unternehmen wiederum erwarten laut Daten der Wirtschaftsverbände selbst ein tendenziell ansteigendes Geschäftsvolumen sowie eine Zunahme der Beschäftigung.
SVP-Obmann Elmar Pichler Rolle erklärt dazu: "Wir werden alles daran setzen, die grundsätzlich positive Entwicklung zu stützen. Wir arbeiten gemeinsam mit der Landesregierung an einem Maßnahmenpaket zur Förderung der Kaufkraft und der Familien, wobei eine gerechtere Verteilung der Ressourcen auch der Wirtschaft absolut dienlich ist." Am Montag wird der SVP-Ausschuss über eine Reihe von Maßnahmen in diesen Bereichen beraten. Pichler Rolle: "Südtirol steht nicht nur im staatlichen, sondern auch im europäischen Vergleich gut da. Das kommt nicht von ungefähr, sondern ist auf die Arbeit, den Fleiß und die Fähigkeiten sowohl der Südtiroler Unternehmer als auch der Südtiroler Arbeitnehmer zurückzuführen und auch auf eine ausgewogene und nachhaltige Wirtschafts-, Sozial-, Bildungs- und Ausbildungspolitik der Landesregierung."