Sen. Oskar Peterlini: "Weise Pöders Aussagen als Verleumdung zurück"
Oskar Peterlini wird den Landtagsabgeordneten der Union für Südtirol, Andreas Pöder, wegen Verleumdung verklagen. Die zuständige Regionalassessorin für Sozialvorsorge, Martha Stocker, hatte in ihrer Antwort auf die Anfrage von Pöder erklärt, dass Peterlini für die strategische Entwicklung des Projektes PensPlan als Berater herangezogen worden war. Dafür habe er, so bestätigt Peterlini, nach Abzug seiner eigenen Steuern, 1.300 Euro netto im Monat erhalten. Seit Mai dieses Jahres habe er auf jegliche Aufwandsentschädigung verzichtet und auch keine Spesenabrechnungen gestellt. Statt sich an die sachlichen Angaben der Regionalassessorin zu halten, hat Pöder in einer Pressemitteilung die Zahlen nach eigenem Gutdünken aufgepumpt und mit schwerwiegenden Beleidigungen gegen Oskar Peterlini ergänzt. Dagegen gedenkt nun Senator Peterlini Anzeige bei der Staatsanwaltschaft zu erheben.
Peterlini weist darauf hin, dass er mit Sozialpartnern und Politik in wenigen Jahren ein beispielgebendes Projekt für Zusatzrenten aufgestellt habe, in dem 140.000 Mitglieder eingeschrieben sind. Sofort nach seiner Wahl in den Senat hat er alle Ämter zurückgelegt und sei gebeten worden, zumindest als Berater für die strategische Entwicklung zur Verfügung zu stehen. Man habe ihm dafür das genannte Honorar gegeben, das vom Centrum PensPlan festgelegt und nicht - wie Pöder fälschlicherweise schreibt - von den Arbeitern und Angestellten gezahlt wurde. Bekanntlich finanziere sich das Centrum auf Grund des in den Anfangsjahren zur Verfügung gestellten Garantiekapitals seit Jahren selbst, ohne weitere Belastung der Steuerzahler, auf Grund der eigenen Investitionstätigkeit. Auch das sei - so Petlerini - Frucht einser harten Aufbauarbeit. Die Arbeiter und Angestellten werden dadurch von der Zahlung der Dienste entlastet, die Rentenfondsmitglieder von anderen Fonds zahlen müssen. Es sei - so Peterlini abschließend - gerade das Gegenteil der Fall von dem, was Pöder behauptet.